Städtepatenschaften und -partnerschaften

Die Stadt Borken (Hessen) und ihre Stadtteile haben seit Jahren eine Vielzahl von Paten- und Partnerschaften.


Insbesondere im Hinblick auf die Bildung eines gemeinsamen Europas wurden bereits vor 50 Jahren Partnerschaften mit Frankreich eingegangen. Viele Kontakte auf kommunaler, besonders aber auch auf privater Ebene, sind seitdem entstanden und haben die geschlossen Partnerschaftsbündnisse mit Leben erfüllt.

Partner- und Patenschaften bestehen mit:

  • Méru (Frankreich)

    Diese Partnerstadt wurde bereits im Jahre 1964 gegründet. Méru liegt im Département "Oise" und ist geographisch ca. 60 km nördlich von Paris angesiedelt. Mit der ungefähr 13.000 Einwohner zählenden Kommune bestehen rege Kontakte durch regelmäßige Schüleraustausche sowie jährliche gegenseitige Besuche auf kommunaler und privater Ebene.

    Vielfältige Kontakte auch auf Vereinsebene wie z. B. Sportverein, Feuerwehr und Karnevalsverein vertiefen die aufgebauten Beziehungen und schaffen Gemeinsamkeiten auf europäischer Ebene.

    Homepage der Stadt Méru
    Partnerschaftsverein in Méru
    Partnerschaftsverein in Borken 

  • Noailles (Frankreich)

    Im Jahre 1970 schloss die damals selbständige Gemeinde Großenenglis mit dem ebenfalls nördlich von Paris im Départment "Oise" gelegenen Ort einen Partnerschaftsvertrag, der im Laufe der Jahre durch die immer intensiver werdenden Begegnungen und Kontakte eine breite Basis hat.

    Ein Förderverein für deutsch-französische Freundschaft ist Initiator und Garant für gemeinsame Besuche und Veranstaltungen. Herzliche Freundschaften haben sich entwickelt und auch auf Vereinsebene sind längst aus lockeren Begegnungen feste Verbindungen entstanden.

  • Haucourt-Moulaine-St. Charles (Frankreich)

    Die Partnerschaft zwischen den französischen Gemeinden und der damaligen Gemeinde Kleinenglis wurde im Jahr 1966 geschlossen. Mit insgesamt knapp 4.000 Einwohnern haben die im Département "Meurthe et Moselle" gelegenen Orte eine ähnliche Vergangenheit wie die Stadt Borken (Hessen) und der Stadtteil Kleinenglis. Sie sind geprägt von Landwirtschaft und Industrie. Erzgruben und die Verarbeitung dieses Bodenschatzes entsprechen dem Abbau der Braunkohle und deren Verstromung. Im Jahr 2006 konnte das 40-jährige Partnerschaftsjubiläum begangen werden.

    www.haucourtmoulaine.com 

  • Hüttschlag (Österreich)

    Jahrelange freundschaftliche Kontakte auf privater und Vereinsebene wurden im Jahr 1989 durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde offiziell besiegelt. Damit wurde die kleine österreichische Gemeinde im Salzburger Land im Bezirk St. Johann im Pongau mit rund 950 Einwohnern zu einem beliebten Ferienziel für unsere Region. Gegenseitige Besuche und die Übermittlung von Brauchtum und Tradition haben dazu beigetragen, dass aus Partnern Freunde geworden sind.

    www.gemeindehuettschlag.at

  • Izablin (Polen)

    Die jüngste Partnerschaft der Stadt Borken (Hessen) wurde im Juni 2001 mit der polnischen Stadt Izabelin geschlossen. An der Peripherie von Warschau gelegen, bietet die Stadt mit einem großen Naturschutzgebiet ein lohnendes Ziel für alle, die das Land im Osten näher kennen lernen möchten.

    Im Zuge der europäischen Einheit ist die Schaffung von Beziehungen zu unseren osteuropäischen Nachbarn ein weiterer wichtiger Schritt, um gemeinsam in Frieden und Freundschaft zu leben.

    www.izabelin.pl

  • Teuchern (Sachsen-Anhalt)

    Kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde beschlossen, mit einer Gemeinde aus den neuen Bundesländern eine Partnerschaft einzugehen.

    Durch private Verbindungen kam der Kontakt zu Teuchern in Sachsen-Anhalt zustande. Am 10. Februar 1991 wurde im Rahmen eines Besuches in Teuchern die Partnerschaft offiziell besiegelt. Ähnliche Strukturen wie in Borken - auch in Teuchern gab es Braunkohlevorkommen - und die gewährte Unterstützung beim Aufbau einer demokratischen Kommunalverwaltung, aber auch viele Kontakte auf Vereins- und privater Basis waren ausschlaggebend, eine echte Freundschaft aus der deutsch-deutschen Städtepartnerschaft entstehen zu lassen.

    www.teucherner-land.de

  • SOS-Kinderdorf Köszeg (Ungarn)

    Durch den in Borken (Hessen) wirkenden Pädagogen Nikolaus Schücking wurden bereits vor vielen Jahren Kontakte zu SOS-Kinderdörfern geknüpft. Ihm war die Kinder- und Jugendarbeit ein besonderes Anliegen und er war es, der die Idee der SOS-Kinderdörfer in unserer Region bekannt machte.


    Nach dem Tode von Nikolaus Schücking stand für Borken (Hessen) fest, die Patenschaft für ein SOS-Kinderdorf zu übernehmen. Durch Vermittlung von Wolfgang Klee, einem langjährigen Weggefährten des Kinderdorfgründers Hermann Gmeiner, wurde das SOS-Kinderdorf Köszeg in Ungarn ausgewählt. Köszeg liegt an der österreichischen Grenze und das Kinderdorf wurde zur Heimat von zehn Familien mit 59 Kindern.

    Persönliche Besuche und die Übergabe von Spenden bekräftigten den Patenschaftswunsch und so wurde im Jahr 2001 die offizielle Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde volzogen.

    Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine und Verbände der Großgemeinde unterstützen das Bemühen, diese Patenschaft zum Wohle der Kinder zu leben.

    www.sos-Kinderdoerfer.de

  • Europäische Auszeichnungen

    1978 Die deutsch-französische Kulturstiftung verlieh der Stadt Borken (Hessen) und der Stadt Méru eine Urkunde für beispielhafte Gestaltung ihrer Partnerschaft.
     
    1999 Vom Europaparlament - Ausschuss für Umwelt, Raumordnung und Kommunalfragen - wurde die Stadt Borken (Hessen) im September 1999 mit dem Europadiplom ausgezeichnet.
     
    1999 Das Institut für Europäische Partnerschaften und Internationale Zusammenarbeit hat am 30. Oktober 1999 der Stadt Borken (Hessen) die Europamedaille überreicht.

    2001 Der Stadt Borken (Hessen) wurde am 9. September 2001 die Europafahne des Europarates verliehen.

    2014 Der Unterausschuss für den Europapreis hat in seiner Sitzung vom 10. April 2014 in Strasbourg einstimmig beschlossen, die Stadt Borken (Hessen) mit der Ehrenplakette des Europarats auszuzeichnen. Die Verleihung erfolgte am 3. Oktober 2014 anlässlich des Festaktes zum 50-jährigen Jubiläum mit der Partnerstadt Méru.

  • EU-geförderte Projekte

    Europa für Bürgerinnen und Bürger
    Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften

    EU-geförderte Projekte

    Des amis de France en visite chez des amis - Freunde aus Frankreich zu Besuch in Kleinenglis

  • Patenschaft Stadtteil Großenenglis mit der Bundeswehr Fritzlar

    Geschichte:
    Die freundschaftlichen Kontakte zwischen dem Borkener Ortsteil Großenenglis und der Bundeswehr, Standort FZ bestehen seit 1986, die mit der Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde zwischen Großenenglis und der Panzerpionierkompanie 50 ihren vorläufigen Höhepunkt fand. Auf Grund struktureller Veränderungen im Bereich des BW-Standortes Fritzlar, wurde sie ab 9. September 1996 der PzPiKp 140 in Stadtallendorf unterstellt und deaktiviert, was auch die Beendigung dieser Patenschaft nach sich zog.

    Im Dezember 2007 fanden nach vorherigem positivem Schriftwechsel zwischen dem Ortsbeirat Großenenglis und dem Kampfhubschrauberregiment 36, Herrn Oberst Krass, erste Gespräche bezüglich einer Auflebung der Freundschaft und Neugründung einer Patenschaft statt. So konnte am 09.06.2008 im Rahmen der feierlichen Umbenennung des KHREG 36 in Fritzlar die Freundschaft zwischen Großenenglis und der Stabstaffel Kampfhubschrauberregiment 36 der Bundeswehr Fritzlar  durch die Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde besiegelt werden.

    In 2014 wurde das Kampfhubschrauberregiment 36 neu gegliedert. Im Rahmen dieser Neugliederung übernahm die 5 Staffel des Kampfhubschrauberregimentes 36 unter Oberst Brendel für das Regiment und Hauptmann sowie Staffelkapitän Tobias Schwarz die Patenschaft. Am 15.06.2014 wurde dies im feierlichen Rahmen in Fritzlar beurkundet.

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