Petition gegen Verkehrslärm


Die Interessengemeinschaft Lärmschutz A49 e. V. hat am 29.01.2026 eine Petition mit rund 300 Unterschriften im Rathaus der Stadt Borken (Hessen) an Bürgermeister Marcel Pritsch übergeben. Die Unterschriften sollen an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages weitergeleitet werden. Ziel der Petition ist es, auf die zunehmenden Lärm- und Gesundheitsbelastungen der Anwohner entlang der Autobahn A49 aufmerksam zu machen.

Hintergrund ist der Lückenschluss der A49 im Frühjahr 2025 sowie die Anbindung an die Autobahnen A5 und A7. Dadurch hat sich die A49 auf ihrer gesamten Länge zu einer Autobahn mit nationaler und transeuropäischer Bedeutung entwickelt. Infolge dessen ist ein deutlicher Verkehrszuwachs zu verzeichnen, insbesondere auf dem Streckenabschnitt zwischen Neuental und Baunatal.

Die steigende Verkehrsbelastung macht sich für die Anwohner spürbar bemerkbar. Neben erhöhtem Verkehrsaufkommen leiden viele Menschen unter zunehmendem Lärm, der nach Angaben der Interessengemeinschaft bereits zu erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigungen führt. Betroffen sind auch die Borkener Stadtteile Arnsbach und Kleinenglis.

Thomas Scheideler, Vertreter der Interessengemeinschaft Lärmschutz A49 e. V., übergab das Schriftstück mit den gesammelten Unterschriften persönlich an Bürgermeister Marcel Pritsch. Dabei betonte er die Dringlichkeit zusätzlicher Lärmschutzmaßnahmen und forderte politische Unterstützung auf Bundesebene.

Mit der Petition hoffen die Initiatoren, dass der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages sich mit der Situation der betroffenen Anwohner befasst und konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Lärm- und Gesundheitsbelastungen auf den Weg bringt.